Meine Tiere

Thamnophis ordinoides

Noch wenig Erfahrung habe ich mit dieser Art. Im August 2008 habe ich einen Wurf  Nachzuchten eines wunderschön roten Wildfangweibchens erworben. Einige beginnen sich bereits rot zu verfärben. Auf den Fotos sind sie 3 Monate alt. Weitere Berichte werden folgen.




Thamnophis radix Albinos

“Also, wie wir genau heißen, das weiß keiner mehr so genau. Wahrscheinlich sind wir eine orangene Variante der Red Albinos. Auf unsere Babys darf man gespannt sein!”




Thamnophis radix Snow

Als Jungtiere sind sie „babyrosa“, da ihre Adern durch die weiße Haut durchscheinen. Ihre ganze Schönheit sieht man, wie bei vielen Strumpfbandnattern erst, wenn sie erwachsen sind. Gezüchtet werden sie aus einer Kreuzung von amelanistischen und anerythristischen Tieren. Da ihnen die schwarzen Farbgene fehlen, sind ihre Augen im Gegensatz zu den Leuzisten rot.




Thamnophis sirtalis parietalis – Anerythristisch

Ein Bekannter stellte mir eine berechtigte Frage: Wieso züchtet man eine eigentlich rotgefärbte Schlange ohne Rot? Das dachte ich auch, bis ich die Tiere, die hier auf den Bildern als Jungtiere zu sehen sind, das erste Mal adult sah: Eine schwarze Schlange mit schneeweißen Flecken! Weitere Fotos werden folgen, auf denen die ganze Schönheit dieser Tiere zu sehen sein wird.




Thamnophis radix ‘Christmas’-Albinos

Nur wenige Tiere dieser Farbform gibt es bisher in Deutschland. 2008 gelangten von ihrem Züchter Scott Felzer 2,2 Jungtiere in meine Hände. Ursprünglich entstanden aus einer Kreuzung der Iowa- mit den Illinois-Albinos, ist ihre Vererbung noch nicht wirklich bekannt. So sind die




Thamnophis radix ‘Iowa’-Albinos

ihre Geschwister. Die Eltern beider Farbformen waren Christmas-Tiere. Auf die weitere Zucht darf man gespannt sein. Zur zeit kann man sie noch kaum unterscheiden. Die Christmas -Tiere beginnen jetzt, mit etwa 4 Monaten, die Farbe zu ändern.




Thamnophis radix Red Albino

Eine sehr variantenreiche Farbform! Laut Scott Felzer entstand sie aus einer Kreuzung zwischen erythristischen Radix mit Albinos. Wie bei vielen roten Farbformen bildet sich die rote Färbung erst im Laufe des 1. – 2. Lebensjahres aus.




Thamnophis sirtalis Albinos ‚Schuett’-Linie

Noch sind es Raritäten, diese interessante Kombination aus weiß, rot und braun. Das Wichtigste für mich ist die Einkreuzung frischen Blutes und der Aufbau stabiler Zuchtlinien. Die Tiere auf den Fotos stammen von Scott Felzer.




Thamnophis sirtalis erythristisch

2008 gelangten etwa 20 Jungtiere verschiedener Stammtiere von dem Züchter Scott Felzer nach Deutschland. Bisher ist wenig über sie bekannt, außer, dass sie normalfarben geboren werden und erst im Laufe des Erwachsenwerdens zeigen, wie rot sie wirklich werden. Am Aufbau einer stabilen Zucht in Deutschland werden wohl alle Züchter noch einige Jahre arbeiten. Auf dem Foto sind sie etwa 2 Monate alt und noch normalfarben. Das zweite Foto zeigt ein adultes Tier aus einem früheren Import.




Thamnophis sirtalis Flame

Ebenfalls eine sehr variantenreiche Farbform! Zurzeit habe ich einige Tiere aus der Zucht von Scott Felzer und etwa 20 Tiere, die aus der Zucht von Alan Francis stammen, beziehungsweise deren Nachzuchten sind. Mein wichtigstes Ziel ist zurzeit der Aufbau stabiler Zuchtlinien, um das künftige Überleben dieser schönen Farbform zu sichern. Die Fotos zeigen Beispiele aus diesem Variantenreichtum.




Thamnophis sirtalis infernalis

begeistert von einigen Fotos mochte ich sie bisher „live” immer nicht leiden, bis ich diese zwei hier gesehen habe! Ihr Züchter ist Scott Felzer.




Thamnophis sirtalis leuzistisch

“Noch bin ich eine Rarität! Meine Eltern waren Flames und leuzistisch, deshalb bin ich ungewöhnlich orange. Im Gegensatz zu Albinos habe ich dunkle Augen. 2009 werden meine ersten Nachzuchten erwartet.”




Thamnophis sirtalis melanistisch

Neben den Flames meine besonderen Lieblinge. Inzwischen bevölkern fast 40 Tiere aus sechs verschiedenen Linien meine Terrarien. Ihr glänzendes Schwarz ist gerade in Kombination mit bunten Tieren eine Augenweide!




Thamnophis sirtalis parietalis

Einer der Klassiker der Strumpfbandnattern, einmal in dunkelrot, einmal in leuchtend hellrot! Für mich immer noch eine der schönsten Schlangen. Hauptsächlich halte ich sie jedoch zum Aufbau einer stabilen Zucht der




Thamnophis sirtalis parietalis Albinos

Eine weiße Schlange mit roten Flecken, ein faszinierender Anblick! Noch steht ihre Zucht in Deutschland am Anfang, auch in den USA sind sie noch selten. Mein Ziel ist, durch Einkreuzung sehr roter parietalis den Rotanteil der Albinos zu erhöhen und die Zucht zu stabilisieren. Manche dieser Tiere haben auch eine leicht gelbliche Grundfarbe.




Thamnophis sirtalis pickeringi-Blau.

Eine Kombination aus schwarzer Schlange mit leuchtend blauen Streifen, eine Augenweide! Meine Zuchtgruppe von 10 Tieren besteht aus Wildfängen, der Aufbau stabiler Zuchtlinien ist in Arbeit.




Thamnophis sirtalis similis

Der blaue Blitz unter den Strumpfbandnattern! Für mich eine der schönsten Strumpfbandnattern, allerdings sind sie recht lebhaft und sehr schnell in ihren Bewegungen. Das eine Weibchen stammt aus der Zucht von Scott Felzer, die anderen aus der von Daniel Grübner. Ursprünglich in Florida beheimatet, vertragen sie keine kalte Winterruhe.




Thamnophis sirtalis tetrataenia

Immer noch der „Star” unter den Strumpfbandnattern, obwohl ihr im Moment die Flames und die Red Albinos dicht auf den Fersen sind. Entgegen vieler Unkenrufe, zeigen sie sich bei mir robust und ich hatte nie Probleme mit ihnen.




Und last, but not least die

Hets verschiedener Farbformen.

Für eine stabile Zucht von Farbformen unentbehrlich sind die Rückkreuzungen mit der jeweiligen Stammart. Deshalb halte und züchte ich auch Hets folgender Farbformen:

Flame


Leuzistisch


Melanistisch


Parietalis Albino


Red Albino


Sirtalis Albino ‚Schuett’


Radix Albino ‚Iowa’